Grundverständnis

Mein Bild vom Kind ist besonders geprägt von den Leitzsätzen zweier Pädagogen.

„Hilf mir es selbst zu tun!“ (Maria Montessori)
Basierend auf diesem Leitsatz beobachte ich die Kinder. Ich greife Bedürfnisse und individuelle Entwicklungsfenster auf und unterstütze die Kinder durch alle Sinne ansprechende Materialien und durch ausreichend Raum und Zeit.
Dadurch erhalten die Kinder die Möglichkeit, im selbstbestimmten Tempo individuelle Erfahrungen zu machen und zu vertiefen.

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„Ich vergleiche nie ein Kind mit einem anderen, sondern immer nur jedes mit ihm selbst.“ (Johann Heinrich Pestalozzi)
Mir ist es wichtig, jedes Kind als selbständiges Individuum zu sehen – mit all seinen Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten. Mit dem Aufgreifen bestehender Ressourcen kann das Kind ein positives Selbstbild aufbauen. Dadurch ist das Kind zu neuen Lernerfahrungen bereit und traut sich an neue Anforderungen heran.
Von 2009-2011 habe ich ein körperbehindertes Kind betreut.

_DSC5239Um die pädagogischen Grundannahmen von Montessori und Pestalozzi umzusetzen, ist es mir wichtig, dass alle Kinder die Möglichkeit erhalten, Entwicklungsfortschritte im Spiel und Lernen zu erlangen. Jedes Kind soll entsprechend seines eigenen Niveaus gefördert werden.

In meiner Arbeit orientiere ich mich daran, was ein Kind kann und nicht an dem, was es nicht kann (ressourcenorientiert).

 

Freispiel
Das Freispiel ist ein zentraler Punkt in meiner Arbeit. Durch die freie Wahl des Themas, dem Spielpartner, der Zeit und der Wiederholung hat das Kind die Möglichkeit eigenmotiviert und bedürfnisorientiert zu lernen. Durch das Freispiel lernt das Kind die Begegnung mit sich selbst (Kompetenzen austesten, üben und festigen), die Begegnung mit Dingen (entdecken, kombinieren, forschen, konstruieren, gestalten) und die Begegnung mit anderen (beobachten, nachahmen, sich durchsetzen, sich anpassen, aushandeln).


Bilder Dezember 2010 036Lernen nach Maria Montessori
Die Aktivitäten basieren auf der Montessori-Philosophie. Dabei lernt das Kind grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten.

      • Praktische Fertigkeiten (Körperpflege, motorische Fähigkeiten und Auge-Hand-Koordination)
      • Schulung der Sinne (Tastsinn, Gehör, Geruch, Geschmack, Sehvermögen)
      • Sprachentwicklung (Bücher, Reime, Gedichte, Lieder)
      • Rechenfertigkeiten (erlernen und erfassen von Mengen, sortieren nach Gruppen)
      • Naturwissenschaftliche Fertigkeiten (Experimente rund um Natur und Pflanzen, Experimente rund um das Element Wasser, Spiel und Spaß mit Farben, backen)

Ziel ist es, den Kindern ein selbstbestimmtes und konzentriertes Arbeiten zu ermöglichen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Materialen zu vermitteln.

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